Kulturstrolche der 2c

Unsere Kulturstrolche unterwegs

 

Kurz vor den Herbstferien war es endlich so weit: Unsere Kulturstrolche machten sich zum ersten Mal auf den Weg, die Vielfalt der Delbrücker Kultur kennenzulernen. Die Kinder der Klasse 2 c besuchten mit ihrer Klassenlehrerin Frau Köjer das "Tanzstudio Tscherkaschin" in Delbrück. Wie die Fotos zeigen blieb es nicht beim Besuch... 

 

Bücher binden

Am Dienstag, den 06.03.2018 war es endlich wieder soweit! Wir, die Kulturstrolche der 2c durften erneut in einen Kulturbereich hineinschnuppern. Dieses Mal ging es um Literatur.

Fast drei Stunden lang beschäftigten wir uns unter der kompetenten Leitung von Frau Stock mit dem Buchbinden.

Zu Beginn sahen wir uns ein sehr altes Buch an, das fast 150 Jahre alt war und erfuhren, dass jeder Block in einem Buch aus genau 16 Seiten besteht. Das ist bei jedem Buch auf der ganzen Welt so!

Wir falteten anschließend selber 2 Bögen Papier und falzten die Faltkanten mit einem Falzbein.

Nachdem sich jedes Kind einen schönen Umschlag ausgesucht hatte, legten wir die Blätter hinein und es wurden drei Löcher in die Mitte gestochen.

Durch diese Löcher zogen wir dann einen Faden, der am Schluss zusammengeknotet wurde.

 

Jetzt mussten die Bücher nur noch mit der Schneidemaschine geschnitten werden.

Für den Buchtitel durfte sich jeder einen Stempel mit geheimnisvollen Wörtern aussuchen, die nur noch manche Erwachsene kennen.  Das waren Kokolores, Fisimatenten, Kinkerlitzchen, Firlefanz und Wundertüte.

Nach dem Stempeln ging es los: Alle Kinder wurden zu Autoren und begannen fleißig, Geschichten zu schreiben.

Leider reichte die Zeit nicht, die Bücher fertig zu schreiben. Aber bis zum nächsten Treffen mit Frau Henke, die uns die Sudhagener Bücherei zeigen wird, sind sicher einige Bücher gefüllt und bereit, gelesen zu werden.

Wir haben tolle Einblicke bekommen und freuen uns schon auf den Büchereibesuch und die Autorenlesung mit Sascha Gutzeit!

Besuch in der Bücherei

Am Freitag, den 23.März,  trafen wir uns mit Frau Henke in der Sudhagener Bücherei.

In dem kleinen Raum befinden sich etwa 2000 Medien!

Gut, dass wir erst mal stöbern konnten, denn es gab für jeden etwas zu sehen…

Nach einer Weile setzten sich alle auf kleine Hocker und ein paar von uns durften ihre selbstgeschriebenen Geschichten vorlesen.

Timo erzählt in seinem Buch von Bauer Heinz, der auf seinem Bauernhof unglaublich viele Tiere hält. Er hat dazu fleißig gemalt:

 

Jette hat sich eine Geschichte über eine magische Schneeflocke ausgedacht. Hier könnt ihr die beiden ersten Kapitel nachlesen:

 

Wundertüte und Kokolores mit dem geheimen Plan

  1. Wundertüte

 

 Als Lina am Morgen aufwachte, schneite es. Sie frühstückte und ging dann nach draußen. Plötzlich sah sie eine Schneeflocke, die rot war. Die Schneeflocke landete du war wieder weiß. „Komisch“, dachte Lina, „das habe ich mir bestimmt nur eingebildet.“

 

1. Wundertüte

Da fiel eine grüne Schneeflocke vom Himmel. Sie drehte sich einmal im Kreis und wurde größer und größer. Dann sprach sie zu Lina: „Ich heiße Wundertüte. Meine Freundin Kokolores ist verschwunden. Kannst du mir suchen helfen?“

„Ja, ich helfe dir suchen. Ich sag nur Mama Bescheid.“

„Nein!“, schrie Wundertüte. „Du darfst mich und Kokolores nicht verraten!“

„Wieso nicht?“, fragte Lina.

„Du darfst uns nicht verraten, weil wir sonst in Gefahr geraten!“

„Dann sag ich Mama eben, dass zu meiner Freundin Mia gehe. Ich komme gleich wieder.“

2. Im Land der Riesen

„Bin schon wieder da. So, wir können los. Äh, wie soll ich eigentlich mit dir mitfliegen?“

„Wieso heiße ich eigentlich Wundertüte? Weil ich eine Wundertüte bin! Kokolores heißt Kokolores, weil sie nur Kokolores macht. Verstehst du?“

„Ja, das verstehe ich!“

„Ok. Abrakadabra, komm flieg mit!“ „Huch! Ich fliege ja!“

„Komm, wir fliegen los und suchen Kokolores!“ „Ja, los! Wir suchen Kokolores!“

Wenige Zeit später flogen Wundertüte und Lina über Wolken und unter Wolken her. „Die Häuser und Autos sehen von hier so winzig aus, wie kleine Spielzeuge“, sagte Lina.

Plötzlich sah Lina nicht mehr die Häuser und Autos unter sich, sondern eine Treppe, die von Wolken umrundet war. „Was ist das eigentlich für eine Treppe?“, fragte Lina Wundertüte. „Wir fliegen die Treppe rauf und sind dann zu Hause.“ „Bei dir oder bei mir?“, fragte Lina. „Natürlich bei mir“, antwortete Wundertüte. „Kannst auch gleich raten, in welchem Land ich wohne!“

„Griechenland oder Spanien?“ „Falsch, ich wohne im Land der Riesen!“

„Bist du auch ein Riese?!“ „Nein, ich bin kein Riese, oder sehe ich so aus?“ „Nein, siehst du nicht“, antwortet Lina.

„Deswegen müssen wir Acht geben. Die Riesen sind sehr gefährlich und gemein!“, warnte Wundertüte.

Am Ende lieh sich jeder von uns ein Buch aus. Das Einscannen übernahmen wir natürlich selbst!

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